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17.05.2011 / Inland / Seite 4

GDL braucht langen Atem

Noch immer sperren sich Unternehmen gegen Bundesrahmen-Lokführertarifvertrag

Rainer Balcerowiak
Auch in dieser Woche wird es zu weiteren Arbeitsniederlegungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) kommen. Das kündigte eine Sprecherin der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Montag gegenüber jW an. Bei neun Unternehmen zeichnet sich demnach derzeit keine Lösung ab. Der »härteste Brocken« seien dabei die Tochterfirmen des französischen Konzerns Veolia, die den Streiks mit Aussperrungen begegnen und die Lokführer mit individuellen Vereinbarungen über Lohnerhöhungen aus der Streikfront herausbrechen wollen.

Wie schon am vergangenen Wochenende praktiziert, wird die GDL ihre Arbeitsniederlegungen nur noch kurzfristig bekanntgeben. Damit wird der Druck nach Einschätzung der Gewerkschaft beträchtlich erhöht, da die Unternehmen dann keine Möglichkeit mehr hätten, Streikbrecher oder Schienenersatzverkehr zu organisieren, so die Sprecherin.

Während Tarifgespräche mit der ODEG in der vergangenen Woche bereits nach der ersten Runde ergebnislos abgebr...



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