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16.05.2011 / Inland / Seite 8

»Die Schmerzgrenze ist jetzt überschritten«

Hamburg: SPD-Senat will Mittel für Lehre und Forschung streichen. Landeshochschulkonferenz protestiert. Ein Gespräch mit Dora Heyenn

Mirko Knoche
Dora Heyenn ist hochschulpolitische Sprecherin und Vorsitzende der Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft

Die Hamburger Landeshochschulkonferenz hat sich mit einem dramatischen Appell an die Öffentlichkeit gewandt. Die Bildungseinrichtungen sollen nach einem Beschluß des SPD-Senats deutlich weniger Geld bekommen. Ist es nicht überraschend, daß jetzt sogar Unileitungen zu Protesten aufrufen?

Mich überrascht das überhaupt nicht. Seit Professor Dieter Lenzen vor anderthalb Jahren sein Amt als Präsident der Universität Hamburg antrat, hat er immer wieder darauf hingewiesen, daß die Uni »stabil unterfinanziert« ist. In den letzten Jahren haben die Hamburger Hochschulen alle Hebel in Bewegung gesetzt, um mit ihren knappen Mitteln den Betrieb aufrechterhalten zu können. Jetzt ist die Schmerzgrenze überschritten. Das Mindeste, was sie vom neuen Senat erwartet hätten, war, die Etats beizubehalten. Eine Kürzung ist nicht hinnehmbar.

SPD-Bürgermeister Olaf ...


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