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14.05.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Alles fürs Finanzkapital

»Hilfe« für Griechenland verpufft. Euro-Krise wird der Bevölkerung neue Belastungen bringen, die Banken kommen ungeschoren davon

Rainer Rupp
Die »Hilfe« hat nichts genützt: Trotz des Überbrückungskredits von 110 Milliarden Euro ist Griechenland nicht aus der Krise gekommen. Obwohl das vor einem Jahr im Rahmen des EU-Rettungsschirms gewährte dreijährige Darlehen der Wendepunkt sein sollte, ist die absolute Verschuldung Athens weiter gestiegen – von 150 auf 157 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, wie die EU-Kommission am Freitag mitteilte.

Damit ist auch die Hoffnung dahin, daß Griechenland in einigen Jahren wieder zu annehmbaren Zinsen Geld am freien Kapitalmarkt leihen kann. Dort werden derzeit von den Hellenen 16 Prozent Zinsen auf zehnjährige Anleihen verlangt. Bei dem geringen Export und der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung des Landes ist das trotz eines am Freitag prognostizierten Wachstums im ersten Quartal eine unmögliche Forderung. 2010 war die Wirtschaftsleistung um fünf Prozent geschrumpft, die Arbeitslosigkeit ist auf derzeit offiziell 15 Prozent gesprungen – Tende...

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