13.05.2011 / Inland / Seite 4

Keine Bleibe für Studenten

Verband warnt vor Engpässen bei Wohnheimplätzen und verlangt mehr staatliche Unterstützung

Ralf Wurzbacher
Mit dem Run auf die Hochschulen droht auch ein beispielloses Gerangel der Studienanfänger um bezahlbaren Wohnraum. Angesichts der von den Schulen drängenden doppelten Abiturjahrgänge und der ausgesetzten Wehrpflicht schätzt das Deutsche Studentenwerk (DSW) den Mehrbedarf an Wohnheimplätzen auf bundesweit »mindestens 25000«. Die Studentenwerke brauchten »dringend mehr Unterstützung von den Ländern«, mahnte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde anläßlich des Jahrestreffens der »Experten für studentisches Wohnen« am Mittwoch in Bayreuth. In der Politik stieß er mit dieser Forderung bislang überwiegend auf taube Ohren. Nach Presseberichten herrscht in vielen Städten bereits heute akute Wohnungsnot.

Das läßt Schlimmes für die Zukunft erahnen. Denn mit dem ganz großen Ansturm wird erst zum Wintersemester gerechnet. Weil aber wie etwa in Bayern im Zuge der Umstellung auf das achtjährige Gymnasium (G8) die Abiturprüfungen früher abgelegt wurden, stehen d...

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