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09.05.2011 / Titel / Seite 1

Waffenhilfe für Bengasi

Rüdiger Göbel
Die frühere Kolonialmacht Italien will den Gegnern der libyschen Regierung Waffen liefern. Das gaben die im selbsternannten Nationalen Übergangsrat in Bengasi zusammengeschlossenen Rebellen am Wochenende bekannt. »Kleiner Hoffnungsschimmer im Kampf gegen den libyschen Machthaber Muammar Al-Ghaddafi«, schwärmte Spiegel online über den Kriegsdeal, der per Vertrag fixiert worden sein soll. Das Militärgerät soll nach Angaben der Aufständischen »sehr bald« geliefert werden. Die Regierung Silvio Berlusconis in Rom will von einem offiziellen Waffenabkommen nicht sprechen, sie nennt das Ganze statt dessen »Hilfe zur Selbstverteidigung«. Die Verschleierung ist dahingehend notwendig, als für Libyen ein UN-Waffenembargo gilt.

Dem Onlineportal des Spiegel zufolge ist die Unterstützung »dringend nötig«, »die Truppen des Regimes gehen mit unnachgiebiger Härte vor«. Aus der seit Wochen umkämpften Stadt Misurata etwa meldeten die Aufständischen am Wochenende, die Truppe...

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