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06.05.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

»Master muß Regelabschluß werden«

Bachelor-Absolventen haben auf dem Arbeitsmarkt schlechte Karten. Ein Gespräch mit Nadine Berger

Ralf Wurzbacher
Nadine Berger ist Geschäftsführerin des Aktionsbündnisses gegen ­Studiengebühren (ABS)

Was erwarten Sie von der zweiten nationalen Bologna-Konferenz?

Nicht viel. Bildung und Wissenschaft dienen unter den Bedingungen des Neoliberalismus nicht emanzipatorischem Denken, sondern der Profitmaximierung. Studierende sollen aber nicht Kunden eines Dienstleistungsbetriebs sein, der allein der Verwertungslogik gehorcht. Bildung muß die Persönlichkeitsentwicklung und die Kritikfähigkeit befördern und für alle frei zugänglich sein. Ich glaube nicht, daß Ministerin Schavan und ihre Wirtschaftsfreunde das genauso sehen.

Mit einer Wende zum Guten rechnen Sie somit nicht?

Darauf deutet nichts hin – im Gegenteil: Schon die Arbeitsgrundlagen für die Konferenz sollen den Eindruck erwecken, daß alles bestens läuft an den Hochschulen. Vor allem gilt dies für diese Jubelstudie »Mit dem Bachelor in den Beruf«, die glauben machen soll, der Bachelor wäre der Garantieschei...

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