Gegründet 1947 Mittwoch, 27. März 2019, Nr. 73
Die junge Welt wird von 2173 GenossInnen herausgegeben
12.04.2011 / Ansichten / Seite 8

War must go on

Libyen-Friedensplan abgelehnt

Werner Pirker
Es könne in Libyen nur eine militärische Lösung geben, reagierte ein Rebellensprecher auf die Bereitschaft der Regierungsseite, einem von der Afrikanischen Union (AU) vorgelegten Friedensplan zuzustimmen. Das mag vom Standpunkt einer aufständischen Bewegung, die sich auf keinen Kompromiß mit dem alten Regime mehr einlassen will, durchaus legitim sein. Vorausgesetzt natürlich, daß die Rebellen versuchen, die revolutionäre Legitimität aus eigener Kraft durchzusetzen. Um aber zu siegen, hat die libysche Koalition aus Monarchisten, neoliberalen CIA-Gehaltsempfängern und versprengten Al-Qaida-Kadern ausländische Aggressoren zum Bombenterror gegen das eigene Land eingeladen. Offiziell wurde freilich der Schutz der Zivilbevölkerung als Interventionsgrund angegeben. Der ist mit der Weigerung der regierungsfeindlichen Kräfte, einem Waffenstillstand zuzustimmen, endgültig ad absurdum geführt worden. Denn gäbe es einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung als die Ei...

Artikel-Länge: 3214 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €