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06.04.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Goldgräberstimmung

Berlin: Auch in den kommenden Jahren ist in Teilen der Innenstadt von exorbitanten Mietsteigerungen auszugehen. Investoren sehen außergewöhnliche Renditechancen

Rainer Balcerowiak
Der Immobilienmarkt in der deutschen Hauptstadt ist »robust« aus der Finanzkrise gekommen und verspricht in den kommenden Jahren eine »sehr dynamische Entwicklung«. Zu dieser Einschätzung kommt der international tätige Immobiliendienstleister Aengevelt in seinem am Dienstag vorgestellten City-Report Region Berlin. Das gelte nicht nur, aber ganz besonders für Wohnimmobilien, so der geschäftsführende Gesellschafter Wulff Aengevelt bei der Präsentation des Reports in der Berliner Dependance des Unternehmens. Das Transaktionsvolumen für Wohnimmobilien betrug im vergangenen Jahr 3,575 Milliarden Euro und lag somit 60 Prozent über dem Wert von 2009. Viele Investoren setzten vor allem auf »noch nicht ausgeschöpfte, nennenswerte Miet­erhöhungsspielräume« sowie beim Erwerb ganzer Mietshäuser auch auf die gewinnträchtige Umwandlung in Eigentumswohnungen. Begünstigende Faktoren seien ferner der steigende Wohnraumbedarf in der Hauptstadt aufgrund der wachsenden Bevöl...

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