24.03.2011 / Ausland / Seite 6

Es geht um Libyens Öl

Frankreichs Kommunisten verurteilen NATO-Luftschläge

Christian Giacomuzzi, Paris
Das Parlament in Paris hat am Dienstag nahezu einstimmig den französischen Militäreinsatz in Libyen gutgeheißen. Einzige Ausnahme war die Kommunistische Partei (PCF). Die Sozialisten (PS) warnten allerdings verbal vor einem »neuen Irak«, und die Zentrumsbürgerlichen des »Nouveau Centre« (NC) vor möglichen Opfern unter Zivilisten. Sozialistenchefin Martine Aubry meinte, es sei »gut, das libysche Volk zu verteidigen«. Allerdings sei die Entscheidung »zu spät getroffen und schlecht vorbereitet worden«. Auch sei die Koordination mit Deutschland schlecht gewesen, das daher letztlich dem Einsatz im UN-Sicherheitsrat nicht zugestimmt habe, so die PS-Chefin. Der PS-Fraktionssprecher Jean-Marc Ayrault warnte vor einem »neuen Irak« oder einer »Situation wie in Afghanistan« und forderte die Zusicherung der Regierung von Präsident Nicolas Sarkozy (UMP), daß auf die Luftangriffe kein Bodeneinsatz folgen werde.

Die Kommunisten verurteilten die Militäraktionen dagegen ...

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