22.03.2011 / Inland / Seite 5

Flüchtlinge gehen auf die Straße

Bundesweiter Aktionstag für Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes

Gitta Düperthal
Mit Protestaktionen in 28 Städten will das Bündnis »Break the Silence« (»Das Schweigen brechen«) am heutigen Dienstag auf die Situation von Flüchtlingen in Deutschland aufmerksam machen. »Abolish – Abschaffen« heißt die Kampagne und richtet sich gegen das Asylbewerberleistungsgesetz, Residenzpflicht, Arbeitsverbote und alle Formen von institutionalisiertem Rassismus. Dabei sein werden diesmal nicht nur Flüchtlingsinitiativen, sondern auch Kirchenleute, Antifa-Aktivisten, Mitglieder der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Gewerkschaftsfachgruppen und Jugendverbände, lokale Parteigruppen der Linken, der Grünen, Jusos, Amnesty International, ATTAC, Allgemeine Studierendenausschüsse und Hochschulgruppen sowie Ärztevereinigungen.

Die Flüchtlinge haben es satt, in Gewerbegebieten abgesondert zu werden, weitab von der deutschen Bevölkerung, wie im thüringischen Zella-Mehlis oder im hessischen Oberursel. Sie wollen nicht mehr in alten Kasernen wie ...

Artikel-Länge: 3891 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe