09.03.2011 / Ausland / Seite 6

Krokodilstränen und Purple Hearts: US-Kriegsminister Gates am Hindukusch

Kabul. »Überraschend« sei Robert Gates nach Afghanistan gereist, hieß es am Montag. Daß sich der kriegführende Verteidigungsminister aus Washington für die Tötung von neun afghanischen Kindern durch seine Besatzungstruppen in der Woche zuvor entschuldigte, mutete tatsächlich überraschend an – insbesondere angesichts der ungezählten Abertausenden »Unbeteiligten«, die seit der Invasion in Afghanistan gestorben sind. Der Pentagon-Chef bedauerte an seinem ersten Besuchstag in Kabul insbesondere, daß der »Zwischenfall« auch »ein Rückschlag für unsere Beziehungen zum afghanischen Volk...

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