09.03.2011 / Inland / Seite 4

Brechmittelskandal wird erneut verhandelt

Seit Dienstag untersucht das Bremer Landgericht wieder den Tod des Asylbewerbers Laye Alama Condé

David Schecher
Der Fall des im Januar 2005 nach der Verabreichung von Brechmittel verstorbenen Asylbewerbers Laye Alama Condé wird seit dem gestrigen Dienstag wieder verhandelt. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte im April 2010 einer Revision der Nebenklage stattgegeben und damit einen Freispruch des für den Einsatz des Brechmittels verantwortlichen Polizeitarztes Igor V. aufgehoben. In der Begründung des BGH hieß es, der Angeklagte habe trotz Atemnot sowie Bewußtseinsstörung des Opfers die Behandlung fortgesetzt. Zudem seien die Beweismittel bereits sichergestellt gewesen.

Ende Dezembers 2004 war der aus Sierra Leone stammende Condé wegen des Verdachts auf Drogenbesitz von Polizeibeamten aufgegriffen und auf das Polizeipräsidium im Bremer Stadtteil Vahr gebracht worden. Die Beamten ...

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