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23.02.2011 / Antifa / Seite 15

Polizei in der Kritik

Aller Staatsgewalt zum Trotz: Antifaschisten haben in Dresden gewonnen. Die Linke fordert ­parlamentarisches Nachspiel in sächsischem Landtag und im Bundestag

Markus Bernhardt
Auch Tage nach der erfolgreichen Blockade des neofaschistischen Großevents am vergangenen Sonnabend in Dresden sorgt der gegen Nazigegner gerichtete brutale Einsatz von etwa 4500 Polizisten an diesem Tag für massive Kritik. Die Beamten gingen gegen die über 20000 Antifaschisten, die sich an den friedlichen Massenblockaden des Bündnisses »Dresden stellt sich quer!« beteiligen wollten, bei eiskalten Witterungsbedingungen und ohne jede Vorwarnung mit Wasserwerfer, Pfefferspray und Schlagstöcken vor. Neofaschistische Gewalttäter ließen sie an mehreren Orten ungestört gewähren. Dies belegen mittlerweile zahlreiche Zeugenaussagen sowie Bild- und Videomaterial, welches auf diversen Internetblogs und der Internetplattform Youtube veröffentlicht wurde.

Wegen der massiven Übergriffe durch Beamte hat Dagmar Enkelmann, parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion im Bundestag, am Dienstag Strafanzeige wegen Körperverletzung im Amt gestellt und die Forderung ...

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