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19.02.2011 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

Über die Pressefreiheit

Reinhard Jellen
»Maschmeyers Presseanwälte gehen gegen Aussagen des Films vor, ein Strafverteidiger schreibt ein Gutachten über etwaige strafrechtliche Verfehlungen der Journalisten, währenddessen gibt Maschmeyer Dritten Interviews, in denen er als verfolgte Unschuld auftritt. Mit ›Panorama‹ spricht er nach wie vor nicht. Das sind drei Akkorde derselben Melodie, die man erst in der Zusammenschau erkennt, die Journalisten sollen eingeschüchtert und isoliert werden.« (Michael Hanfeld, in der FAZ vom 7. Februar 2011)

Anhand der Berichterstattung zur im Grunde recht harmlosen NDR-Dokumentation »Der Drückerkönig und die Politik« über Carsten Maschmeyer (Foto), dem Gründer des Versicherungsunternehmens ADW, kann man bestaunen, wie außergewöhnlich es in Deutschland um die Freiheit der Presse bestellt ist. Nicht nur, daß die großen Medien– bis auf die staatlichen, die sich aber dem beflissentlich dem Niveau der privaten anpassen – im Besitz von Mogulen...

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