19.02.2011 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

»Wenn du deine Vergangenheit verrätst, verrät sie dir nichts mehr«

Über Primanerdichtung, Beatniks, Horrortrips und spirituelle Lyrik. Ein Gespräch mit Hadayatullah Hübsch

Jan-Frederik Bandel
Am 4. Januar 2011 ist Hadayatullah Hübsch gestorben. Hübsch, 1946 als Paul-Gerhard geboren, später als »pg« seinen Weg in die bundesdeutsche Szeneliteratur beschreibend, ehe er zum Islam konvertierte und sich fortan »Hadayatullah«, der von Allah Geleitete, nannte, hat so fleißig publiziert, daß er 2003 eine Übersicht seiner Bücher unter dem Titel »Die ersten Hundert« vorlegen konnte. Zuletzt erschienen die Gedichtbände »Marock’n’Roll« und »Monolith« (beide 2010). Das Gespräch, das hier erstmals gedruckt wird, fand am 5.April 2004 in Frankfurt-Zeilsheim statt.

Jan-Frederik Bandel, 1977 geboren, lebt als Autor, Lektor, Literaturwissenschaftler und Registermacher in Hamburg. Neueste Buchveröffentlichungen: »Fantasie und Aufklärung. Historische Miniaturen« und »Warten auf ›Zettel’s Traum‹« (beide Textem 2011), in Kürze folgt: »Immer radikal, niemals konsequent. Der März Verlag – erweitertes Verlegertum, postmoderne Liter...

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