14.02.2011 / Inland / Seite 5

K-Frage kein Tabu

Zweiter Teil der Sozialismuskonferenz in Münster: Debatte ohne Scheuklappen

Arnold Schölzel
Konferenzen zu theoretischen Fragen linker Organisationen zeichnen sich oft durch Gleichmaß aus. Gesellschaftliche Widersprüche spielen in den Referaten eine große Rolle, widersprechen gilt aber fast als unfein. Das war am Sonnabend in Münster anders: Etwa 90 Interessierte hatten sich zum zweiten Teil der von der örtlichen Marx-Engels-Gesellschaft und der Bildungsgemeinschaft Soziales, Arbeit, Leben und Zukunft (SALZ e.V.) veranstalteten »Sozialismuskonferenz« (zum ersten Teil siehe jW vom 8. Februar) im Benno-Haus versammelt und erlebten bemerkenswerte Streitgespräche. Die Kontrahenten repräsentierten Diskussionslinien, die zukünftig vermutlich noch mehr miteinander zu tun haben werden.

So stellte der Volkswirt Professor Niko Paech sein Modell einer »Postwachstumsökonomik« vor. Das ergänzte der Theologe Bruno Kern (Initiative Ökosozialismus) wortgewaltig durch eine Analyse der »Zangengriffskrise«, womit Gefährdun...

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