Schwarzer Kanal
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10.02.2011 / 73 / Seite 15

Vom Pfeifen der Lunge

Wie Dürren am Amazonas die Erderwärmung beschleunigen: Eine Studie aus Leeds

Stephen Leahy/IPS
Eine extreme Trockenperiode ließ im vergangenen Jahr große Teile des Regenwalds am Amazonas verdorren. Millionen Bäume überstanden die Dürre nicht. Die 300 Jahre lang gespeicherten Treibhausgase, die sie nun freisetzen, können von nachwachsenden Bäumen nicht absorbiert werden. Der Klimawandel wird dadurch erheblich beschleunigt. Das besagt eine aktuelle Studie der britischen University of Leeds. Die Menge der dürrebedingten CO2-Emissionen wird von den Autoren mit acht Milliarden Tonnen angegeben. Nach der großen Dürre in der Region 2005 seien fünf Millarden Tonnen CO2 zusätzlich ausgestoßen worden, erklärt Studienleiter Simon Lewis. Rechne man beides zusammen, käme man auf die 13 Milliarden Tonnen CO2, die China und die USA im Jahr 2009 zusammen produziert hätten.

Die Folgen der Dürre von 2005 haben Lewis und sein brasilianischer Kollege Paulo Brando vom Amazonas-Umweltforschungsinstitut IPAM mit ihren Forschungsteams genauer untersucht. Zwar hielt sich ...

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