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09.02.2011 / Antifa / Seite 15

»Lagertrennung«

Antifaschistischer Gedenkrundgang in Dresdens Altstadt wegen Nazi-Fackelmarsch verboten. Massenblockaden weiterhin für 19. Februar geplant

Claudia Wangerin
Am 19. Februar wollen Antifaschisten aus dem gesamten Bundesgebiet in Dresden die Großveranstaltung »Recht auf Gedenken« blockieren, mit der Neonazis der »Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland« (JLO) die Opfer der Bombardierung der Stadt am Ende des Zweiten Weltkrieges für ihre Zwecke zu instrumentalisieren versuchen. Doch der Stadt liegt viel am »Gebot der Lagertrennung«: Mit dieser Begründung hat das Ordnungsamt im Vorfeld der geplanten Massenblockaden dem Bündnis »Dresden Nazifrei« einen für Sonntag, den 13. Februar geplanten Gedenkrundgang in der Dresdner Altstadt verboten und in die Neustadt verlegt. Die Neonazis wollen am selben Tag einen Fackelmarsch in der Altstadt durchführen, für den regional mobilisiert wird. Nach Einschätzung des Bündnisses soll »jeglicher Protest in Hör- und Sichtweite gegen den Neonazi-Fackelmarsch verboten werden«. Dies sei während des sogenannten Kooperationsgesprächs deutlich geworden, bei dem Anmelder von Veranstaltungen...

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