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07.02.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Märchen von Davos

Beim Weltwirtschaftsforum wurde ein neuer Star des globalen Kapitals gekürt. Doch Lateinamerika bleibt trotz des Jubels abhängig wie nie zuvor

Benjamin Beutler
Wenn sich die (vermeintliche) Crème de la Crème von Wirtschaftsbossen, globaler Politelite und Mainstreamintellektuellen im schweizerischen Luxusurlaubsort Davos trifft geht es gewohnt selbstlos zu. Diesmal stand nichts weniger als die »Verbesserung des Zustands der Welt« auf der Agenda des Weltwirtschaftsforums (WEF). Gemeint war ihre Welt, die jener »gemeinnützigen Organisation« WEF, mit den obligatorischen Luxuspartys der Milliarden-Dollar-Multis von Google über Deutsche Bank bis PricewaterhouseCoopers. Dabei wurde zugleich Lateinamerika als einer der neuen Stars des kommenden Booms ausgemacht.

Träume vom Aufbruch

Als dann am vergangenen Sonntag das diesjährige Weltwirtschaftsforum zu Ende ging, war die Stimmung unter den geladenen 2500 Gästen denkbar gut. »The boom is back«, hieß es erleichtert, nicht nur beim »Power Lunch« der US-Meinungsführerpostille Washington Post. Gab sich die Führungselite des modernen Kapitalismus nach dem Schreck des selbstve...

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