01.02.2011 / Inland / Seite 8

»An Schulen kein Werben fürs Morden und Sterben!«

Kampagne der Friedensbewegung gegen Bundeswehr-Veranstaltungen an Schulen. Ein Gespräch mit Monty Schädel

Gitta Düperthal
Monty Schädel ist politischer Geschäftsführer der DFG-VK

Das Militär geht zur Nachwuchswerbung in die Schulen. Bildungsministerien von jetzt schon acht Bundesländern haben dazu Kooperationsvereinbarungen mit der Bundeswehr abgeschlossen. Wie gestaltet sich die Gegen-Kampagne der DFG-VK »Schulfrei für die Bundeswehr«?

Wir haben eine Informationskampagne für Lehrpersonal, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler gestartet, die nicht wollen, daß militärisches Denken in Schulen Einzug hält. Wir haben Materialien erarbeitet, und in Bundesländern, Städten und Gemeinden gibt es lokale Bündnisse mit anderen Organisationen, um klarzumachen: Militär hat in den Schulen nichts zu suchen! Wir verteilen auch einen Comic, der verdeutlicht, was die Bundeswehr weltweit macht: Daß sie nicht nur Brunnen baut, sondern fürs Töten verantwortlich ist. Auch mit Buttons und Aufklebern machen wir deutlich: An Schulen darf es kein Werben fürs Morden und Sterben geben.

Wieso sind diese...


Artikel-Länge: 4379 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe