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26.01.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

»Senat forciert eine Ausverkaufspolitik«

Bewohner der Liebigstraße 14 wollen sich gegen polizeiliche Räumung des Hauses wehren. Ein Gespräch mit Clementine Doherty

Markus Bernhardt
Clementine Doherty ist eine der Sprecherinnen des Berliner Hausprojektes »Liebigstraße 14«

Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) hat angekündigt, daß Ihr Hausprojekt am 2. Februar polizeilich geräumt werden soll. Wie gehen Sie mit dieser Bedrohung um?

Natürlich ist das für uns Bewohner eine schwierige Situation. Doch wir erfahren im Moment unglaublich viel Unterstützung – und das macht uns Mut. Viele verstehen, daß das, was uns hier passiert, kein Einzelfall ist. Täglich werden in Berlin und anderswo Hunderte Menschen gezwungen, ihre Wohnungen zu verlassen, weil sie sich die immer höheren Mieten nicht mehr leisten können oder schlicht von Haus­eigentümern rausgeekelt werden, um Luxussanierungen durchzuführen. Der breite Widerstand gegen die Räumung ist ein Aufschrei gegen eine Politik der Mieterverdrängung.

Das zeigt sich vor allem darin, daß wir nicht nur aus der linken Szene, sondern auch von vielen Nachbarinnen und Nachbarn unterstützt werd...


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