26.01.2011 / Inland / Seite 8

»Bayern hat ein ausgeprägtes Kontrollbedürfnis«

Zwei nichtkommerzielle Sender setzen sich für die Anerkennung von »Community Medien« ein. Ein Gespräch mit Michael Liebler

Ralf Wurzbacher
Michael Liebler ist Vorstandsmitglied bei Radio Z, einem freien nichtkommerziellen Sender, der seit 1987 im Großraum Nürnberg auf Sendung geht

Die nichtkommerziellen Sender Radio Z aus Nürnberg und Radio Lora aus München machen sich mit der Kampagne »Medienvielfalt für Bayern« für die Anerkennung von »Community Medien« stark. Worum geht es konkret?

Wir zwei Radios fühlen uns in Bayern schrecklich einsam. Alle Initiativen für ähnliche Projekte sind an den hohen finanziellen Hürden gescheitert. Im bayerischen Mediengesetz steht nichts von »Community Medien«. Also werden wir behandelt, als seien wir privat-kommerziell: Es gibt keine spezielle Förderung. Also muß eine Änderung des Mediengesetzes her, um eine angemessene Förderung überhaupt erst zu ermöglichen. Die EU dagegen aber sieht uns als eigenständigen Rundfunksektor. Dieses Forderung lösen wir in Bayern ein.

Sie berufen sich auf Empfehlungen von EU-Rat und -Parlament. Was besagen diese?

Eine EU-Studie ...

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