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24.01.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

Auf zur Blockade

Durch eine erneute Verhinderung des Neonaziaufmarsches in Dresden könnte der rechten Szene ein empfindlicher Schlag versetzt werden

Markus Bernhardt
Wenige Wochen vor dem geplanten Großaufmarsch am 19. Februar in Dresden steht die bundesdeutsche Neonaziszene unter massivem Erfolgsdruck. Der Großevent der Rechtsextremen war im vergangenen Jahr erstmalig durch Massenblockaden, an denen sich insgesamt über 12000 Menschen beteiligten, erfolgreich verhindert worden.

Im Vorfeld einer Konferenz des Berliner Koordinationskreises des antifaschistischen Bündnisses »Nazifrei! Dresden stellt sich quer!«, die am Sonnabend mit rund 100 Teilnehmern in der Alice-Salomon-Fachhochschule stattfand, war es zu mehreren von Neonazis verübten Anschlägen gekommen. So wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag mehrere mit Farbe gefüllte Gläser gegen die Glasfront der Hochschule in Berlin-Hellersdorf geschleudert. Bereits am vergangenen Dienstag hatten Neonazis Steine auf das Büro der Neuköllner Grünen geschmissen sowie die Schlösser der Eingangstür mit Sekundenkleber verklebt. Auch der linke Devotionalienhandel »Red Stuff« ...

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