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14.01.2011 / Ausland / Seite 6

Anhörung in Den Haag

Nicaragua und Costa Rica streiten um Grenzfluß

Laura Zierke und Laura Mc Quiddy, San José
Vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) ist am gestrigen Donnerstag (nach jW-Redaktionsschluß) die Anhörung von Vertretern Nicaraguas und Costa Ricas zur Klärung der Grenzstreitigkeiten zwischen den beiden zentralamerikanischen Ländern zu Ende gegangen. Costa Rica warf seinem Nachbarland dabei vor, durch das Ausbaggern des Grenzflusses San Juan die Umwelt von Teilen seines Staatsgebiets zu verschmutzen. Auch sei die Errichtung eines Militärstützpunkts auf der Insel Calero durch Nicaragua eine Verletzung der costaricanischen Souveränität. Die Vertreter Nicaraguas wiesen die Vorwürfe zurück und erklärten, Costa Rica sei für die Umweltschäden auf seinem Territorium selbst verantwortlich, da die jahrzehntelange Abholzung seiner Wälder zu einer Erosion der Böden geführt habe. Eine festgelegte Frist, bis zu der die Richter des IGH in dieser Sache zu entscheiden haben, gibt es nicht. Gerechnet wird jedoch damit, daß ein Urteil in etwa drei bis vier Wochen zu e...

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