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13.01.2011 / Feuilleton / Seite 12

Wo duftende Neurosen blühn

Christoph Klimke und Johann Kresnik richten in Cottbus eine feierlich-florale Schlachteplatte an

Gisela Sonnenburg
Hier blüht es. Rosen und Neurosen, Wunder und Wunderwunden, Plaste und Elaste zuhauf, Glitter und Gloria: Zusammen mit nackten Schenkeln, echten Bäumen und sozialistischen Ikonen bilden sie Alptraumabzeichen einer nicht real existierenden heilen Welt. Man darf keinen Zweifel haben: Johann Kresnik war hier. Hier, das ist im kuscheligen Staatstheater Cottbus. Dessen Intendant Martin Schüler war so schlau, eine Anregung seines geschäftsführenden Direktors René Serge Mund aufzugreifen – und das Duo Johann Kresnik, Choreograph und Regisseur, und dessen Stammautor Christoph Klimke um einen Beitrag zum Thema Fürst Pückler (1785–1871) zu bitten.

»Fürst Pücklers Utopia« heißt die radikale Personalrevue, die dabei herauskam. »Viele im Publikum erwarteten wohl einen Kostümschinken«, meint Klimke, der in einer szenigen Altbauwohnung in Berlin-Kreuzberg lebt und arbeitet: »Insofern sind wir ein Kulturschock für Cottbus.« 120 Menschen sowie einige Tiere st...

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