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08.01.2011 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Die Verhältnisse sind weniger neoliberal als neofeudal«

Gespräch mit Mark Terkessidis. Über eine gescheiterte Integrationspolitik, Barrierefreiheit für Migranten und Paradoxien des Neoliberalismus

Thomas Wagner
Mark Terkessidis (geb. 1966) ist ein deutscher Autor und Migrationsforscher. Er war Redakteur der Musikzeitschrift Spex und Mitbegründer des »Institute for Studies in Visual Culture« (ISVC) in Köln (2000). Terkessidis lebt in Berlin und Köln, wo er für den WDR eine Radiosendung moderiert.

Sie stoßen sich an dem Begriff Integration. Was stört Sie daran?

Der Begriff ist nicht gerade taufrisch. Er stammt aus den siebziger Jahren und wurde schon damals kritisiert. Seit dieser Zeit wird über die gleiche Problemagenda diskutiert: Sprachprobleme, patriarchale Familienverhältnisse und Ghettobildung. Man baut dann irgendeine Sondermaßnahme oder -klasse ein, um die Defizite zu korrigieren, die bestimmte Gruppen, Ausländer, Menschen mit Migrationshintergrund haben. Gegen diesen normativen Integrationsbegriff wende ich mich. Die neuesten Zahlen besagen, daß in Frankfurt bei den unter Sechsjährigen der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund bei 67,5 Prozent liegt...

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