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07.01.2011 / Inland / Seite 4

Statistiktricks und Niedriglohn

Von wegen »Jobwunder«: Seit 1992 gingen 1,8 Millionen Vollzeitstellen verloren

Jörn Boewe
Das »Jobwunder« der deutschen Wirtschaft beruht auf Statistiktricks, prekären Arbeitsverhältnissen und Geburtenrückgang. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann (Die Linke) hervor.

Danach werde ein Viertel der gemeldeten Arbeitslosen gar nicht erfaßt, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Auswertung durch das Büro der Parlamentarierin. Zwar lag die offiziell registrierte Arbeitslosigkeit im Oktober 2010 bei 2,95 Millionen – dem tiefsten Stand seit 1992. Allerdings kommen Erwerbslose, die älter als 58 Jahre sind oder in Trainings-, Bildungs- oder Eingliederungsmaßnahmen stecken in dieser Rechnung nicht vor. Dies sind mehr als eine Million Menschen.

Im Oktober 1992 waren 2,98 Millionen Arbeitslose registriert, davon 1,28 Millionen im Osten und 1,7 Millionen im Westen....



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