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06.01.2011 / Ansichten / Seite 8

»Deutsches Jobwunder«

Vorschlag für das Unwort des Jahres

Jörn Boewe
Noch bis zum morgigen Freitag nimmt das Institut für deutsche Literatur der Goethe-Universität Frankfurt am Main Vorschläge für das »Unwort des Jahres 2010« entgegen. Gesucht werden »sprachliche Mißgriffe in der öffentlichen Kommunikation, die 2010 besonders negativ aufgefallen sind, weil sie sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen«. Ein geeigneter Kandidat wäre aus meiner Sicht das nun schon seit Monaten andauernde »deutsche Jobwunder«, da es zumindest die beiden letztgenannten Kriterien erfüllt.

Warum? Bei den neuen Arbeitsverhältnissen, die derzeit entstehen, handelt es sich überwiegend um miese Hire-and-fire-Jobs. Zwar ist die offizielle Arbeitslosenzahl im Jahresschnitt 2010 auf den tiefsten Stand seit 1992 gesunken und erreichte im Dezember sogar beinahe die Drei-Millionen-Marke. Tatsächlich sind das rund 400000 weniger Arbeitsuchende als vor zwei Jahren. Das ist aber nicht das einzige, was sich in diese...

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