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06.01.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ein bißchen Barbarei

Attacke auf Hochtief: Übernahmen durch schwache Konkurrenten konterkarieren Wettbewerbsgedanken. Beschäftigte nur Verhandlungsmasse

Klaus Fischer
Klaus Wiesehügel sagt, er sei nicht käuflich. Dem Vorsitzenden der Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG BAU) nimmt man das gern ab. Und es klingt durchaus überzeugend, wenn Wiesehügel am Mittwoch in der Rheinischen Post verkündet, er strebe keinen Aufsichtsratsposten bei ACS an. Dennoch dürfte seine Rolle beim Übernahmepoker um den größten deutschen Baukonzern Hochtief das sogenannte Arbeitnehmerlager noch lange Zeit gespalten zurücklassen.

Die Industriegewerkschaft habe frühzeitig Partei ergriffen und so die Weichen für eine Übernahme von Hochtief durch ACS gestellt, kritisieren Betriebsräte des Essener Bauunternehmens (siehe jW vom 30.12. S. 1) Durch die Vereinbarung zwischen Gewerkschaft und dem spanischen Angreifer habe der Vorstand von Hochtief in seinem Abwehrkampf einen Rückschlag erlitten. Zudem sei der ausdrückliche Widerstand des Betriebsrates gegen eine Übernahme auf diese Weise konterkariert worden. Wiesehügels Gewerkschaftszentrale...

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