03.01.2011 / Feuilleton / Seite 13

Tönender Zirkus

Die Kombination Artisten und Orchester funktioniert

Rainer Balcerowiak
Zirkus Roncalli mit Deutschem Symphonie Orchester (DSO) klingt wie Heringssalat mit Himbeersauce. Doch was die hochkarätige Artistentruppe des Bernhard Paul und der von Alexander Liebreich geleitete Klangkörper zu Silvester im Berliner Tempodrom gemeinsam servierten, war ein stimmiges, bekömmliches und äußerst wohlschmeckendes Jahresendmenü. Schließlich haben sich viele Meister der »ernsten« Musik vom Zirkus und seiner besonderen Atmosphäre inspirieren lassen, wovon besonders Bühnenmusiken, aber auch einzelne Suiten und Symphoniesätze zeugen. Als roter Faden zogen sich vertonte und choreographierte Werke von William Shakespeare durch die fast dreistündige Aufführung, unter anderem geschrieben von Felix Mendelssohn Bartholdy, Dmitri Schostakowitsch, Charles Ives und Cami...

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