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23.12.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Arme werden ärmer

Die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise hat auch die Länder des globalen Südens mit voller Wucht getroffen

Niema Movassat
Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise ist längst nicht vorüber. In Industriestaaten führt sie, Stichwort »Sparpakete«, zur weiteren Umverteilung. Milliardensummen wurden und werden zur »Rettung« der Banken gezahlt, eine Zeche, die die Steuerzahler noch Jahrzehnte belasten wird. Eventuell kostet die Krise am Ende sogar den Euro – eine lange Zeit völlig undenkbare Konsequenz. In Vergessenheit gerät dabei leicht, daß diese Krise auch für die sogenannten Entwicklungsländer gravierende Auswirkungen hat und haben wird.

Zahlreiche Staaten des Südens wähnten sich anfangs noch auf der sicheren Seite, glaubten, die Finanzmarktverwerfungen würden sie kaum betreffen. So erklärte Äthiopiens Regierungschef Meles Zenawi Ende 2008, da es in Addis Abeba keine Börse gebe und nur jeder zehnte Bürger überhaupt ein Sparkonto besitze, sei das Land sicher vor der Krise. Die Auswirkungen der kreditfinanzierten Massenspekulation schienen weit weg.

Dies änderte sich sch...



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