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22.12.2010 / Ausland / Seite 7

Feindliche Übernahmen

Jahresrückblick 2010. Heute: Krisen-Europa. Auf dem Weg zu einer von Berlin dominierten EU. Massiver Druck auf »Defizitländer«

Andreas Wehr
Vor einem Jahr stand es noch gut um die Europäische Union. Die Herrschenden feierten sich und das Inkrafttreten des Lissabonner Vertrags. Nach gut zehn Jahren war endlich die Veränderung der europäischen Verträge unter Dach und Fach gebracht worden. Heute ist von dieser euphorischen Stimmung nichts mehr geblieben, es wird vom Scheitern der gemeinsamen Währung gesprochen: »Wenn wir uns nicht weiter bewegen in Richtung engerer Koordination und engerer wirtschaftlicher Steuerung, dann werden wir den Euro nicht halten«, warnte der Präsident des Europäischen Rats, Van Rompuy. Und: »Wir befinden uns in einer Überlebenskrise.« (European Voice, 18.11.)

Wie konnte es dazu kommen? In der Krise verstärken sich die wirtschaftlichen Ungleichgewichte in der EU. Die Ökonomien Kerneuropas, und hier vor allem die des langjährigen Exportweltmeisters Deutschland, konkurrieren jene der Peripherieländer nieder, erzielen auf ihre Kosten enorme Leistungsbilanzüberschüsse. 65 P...

Artikel-Länge: 8533 Zeichen

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