Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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17.12.2010 / Feuilleton / Seite 13

Natürlich linksradikal

Zum Tod des Schriftstellers Peter O. Chotjewitz

Ambros Waibel
Ob der Winter eine gute Zeit zum Sterben ist? Zum Traurigsein schon. Ich weiß nicht, ob Peter, Pit, Pjotr Chotjewitz noch gern weitergelebt hätte. Ich nehme es an. Denn von ihm, der gar nichts Lehrerhaftes hatte, mußte man einfach lernen, daß das Leben schön ist. »La vita è bella.« Vorausgesetzt, man macht es sich schön.

Dadurch kamen wir zusammen: zwei Leute, die ein bißchen mehr Italienisch konnten als Pizza und Pasta. Er hatte lang in Rom gelebt, dann nicht mehr, schließlich wieder. Wahrscheinlich kann man nicht aufhören, in Rom zu leben, wenn man einmal damit angefangen hat. Und dann natürlich durch den Verlag, durch die Verbrecher Jörg Sundermeier und Werner Labisch. Und eigentlich durch die Arbeit an der Fauser-Biographie, als er zu den abzutelefonierenden Zeitzeugen gehörte. Er wußte nichts von Jörg Fauser, man war sich nicht nahegestanden. Aber man hatte in den 1960ern und 1970ern in denselben Münchner Ateliers gehockt, hatte wohl auch mal aus de...

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