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13.12.2010 / Inland / Seite 5

VW-Arbeiter: Keine weitere Nullrunde

IG Metall fordert sechs Prozent mehr Lohn für Beschäftigte bei Wolfsburger Automobilkonzern

Mirko Knoche
Die IG Metall geht mit einer Forderung von sechs Prozent mehr Lohn in die Tarifverhandlungen mit dem VW-Konzern. Das teilten Betriebsrat und Gewerkschaft rund 20000 Beschäftigten Mitte vergangener Woche auf einer Betriebsversammlung in Wolfsburg mit. Knapp 100000 Arbeiter und Angestellte fallen unter den Haustarif in sechs westdeutschen Werken und bei der Volkswagentochter Financial Services AG. Eine erste Verhandlungsrunde ist für den 19. Januar angesetzt. Der Tarifvertrag läuft zum 31. Januar aus, die Friedenspflicht endet am 28. Februar. Ab 1. März können die Belegschaften also mit Warnstreiks ihren Forderungen Nachdruck verleihen.

Die IG Metall will mit Europas größtem Autobauer eine kurze, zwölfmonatige Laufzeit vereinbaren, um bei verbesserter Auftragslage nachlegen zu können. Das VW-Management hatte hingegen schon vor der jetzigen Sechs-Prozent-Forderung eine Orientierung am bestehenden Flächentarif, der inmitten der Krise abgeschlossen worden war...

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