Der Schwarze Kanal
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11.12.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Harte Einschnitte

Mit einer Mischung aus Fachkräfteexport und Sparmaßnahmen will die kubanische Regierung das Gesundheitswesen restrukturieren. Tausende Arbeitsplätze gefährdet

Andreas Knobloch
Kubas Gesundheitssystem soll restrukturiert werden. Dies geht aus einem im Internet veröffentlichten Strategiepapier (»Transformaciones necesarias en el Sistema Nacional de Salud cubano« –Notwendige Transformationen im kubanischen Gesundheitssystem) des Gesundheitsministeriums (Ministerio de Salud Pública – MINSAP) hervor. Ziel sei es, die öffentliche Gesundheitsfürsorge »zu reorganisieren, zu verdichten und zu regionalisieren«, um vor allem Kosten zu sparen. Zu diesem Zweck sollen Stellen gestrichen, Gesundheitszentren geschlossen und noch mehr Ärzte ins Ausland geschickt werden, um Deviseneinnahmen zu erwirtschaften. Der Bericht folgt den Grundzügen der von der Regierung Raúl Castro gestarteten Kampagne, die staatlichen Ausgaben inmitten der wirtschaftlichen Krise zu reduzieren.

Hohes Versorgungsniveau

Seit Jahrzehnten subventioniert der kubanische Staat massiv den öffentlichen Gesundheitssektor, auch wenn sich das System seit dem Zusammenbr...

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