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04.12.2010 / Inland / Seite 5

Zaghafte Appelle

Kongreß »Armut und Gesundheit« in Berlin. Experten kritisieren Ruf nach immer mehr Geld. Bedingungen für das Aufwachsen von Kindern müssen stimmen

Claudia Wangerin
Mit zaghaften Appellen auf einer Pressekonferenz zum Thema Kindergesundheit hat am Freitag in Berlin der 16. »Kongreß Armut und Gesundheit« begonnen – wenige Wochen vor dem Anstieg der Krankenkassenbeiträge von 14,9 auf 15,5 Prozent. In rund 80 Einzelveranstaltungen diskutieren an zwei Tagen über 2000 Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft und Praxis im Rathaus Schöneberg, wie »die Gesundheits- und Verwirklichungsschancen von Kindern und anderen Bevölkerungsgruppen in schwieriger sozialer Lage« verbessert werden können.

»Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Deshalb müssen wir ihnen ein gesundes Aufwachsen ermöglichen«, sagte Professor Elisabeth Pott von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Rund 20 Prozent der Kinder wachsen laut BZgA »unter schwierigen sozialen und gesundheitlichen Bedingungen auf«. 30 Prozent haben demnach »keine stabile Bindung, kein Vertrauensverhältnis« zu ihren Eltern. Wegen der vielfältigen Einfluß...

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