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03.12.2010 / Titel / Seite 1

Röttgen kommt zu spät

Reimar Paul
Der Besuch von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) im Wendland am Donnerstag war, wie erwartet, ein Fiasko. Zunächst mußte der CDU-Politiker wegen des winterlichen Wetters auf die Anreise im Hubschrauber verzichten und statt dessen auf Bahn und Auto ausweichen. Endlich angekommen, wollte fast niemand mit ihm reden. Das Treffen mit der Familie von Bernstorff, der Grundstücke über dem Gorlebener Salzstock gehören, wurde zu einer Privatvisite umgedeutet. Auch bei der Befahrung des unterirdischen Salzstocks wurde der Minister nur von ausgewählten Journalisten begleitet.

Die Atomkraftgegner bekräftigten ihre Kritik an Röttgens Reise. Der Minister rede vom offenen Dialog mit den betroffenen Bürgern, komme aber erst, nachdem er die Wiederaufnahme der Erkundung des Salzstocks angeordnet habe. »Röttgen ist der erste Bundesumweltminister, dem wir nicht einmal die Ehre einer Gegendemonstration erweisen«, sagte die Vorsitzende der Bürgerinitiative (BI) Lüchow...

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