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01.12.2010 / Ausland / Seite 7

Streikverbot per Dekret

Griechische Regierung verfügt Zwangsmaßnahmen gegen Arbeitskampf der Seeleute. Drohung mit Entlassung und Gefängnis. Eintägiger Ausstand im Medienbereich

Heike Schrader, Athen
Am Dienstag morgen beendete die griechische Seefahrergewerkschaft PNO nach einer Woche ihren Streik. Das geschah unter dem Eindruck eines am Abend zuvor erlassenen Verbots. Per Dekret hatte die griechische Regierung auf Grundlage des »Gesetzes über die zivile Einberufung« eine Art Zwangsverpflichtung zur Arbeit verfügt. Demnach drohen denjenigen, die weiter streiken, nicht nur Entlassung, sondern auch strafrechtliche Verfolgung bis hin zu Gefängnisstrafen. Die Seeleute beschlossen daraufhin, die Arbeit wiederaufzunehmen und nunmehr eine Informationskampagne über ihre Lage zu starten. Erste Einschiffungen im Hafen von Piräus wurden dann unter Polizeischutz durchgeführt. Um 9.30 Uhr setzte der seit einer Woche unterbrochene Fährverkehr zu den Inseln wieder ein.

Noch am Montag hatten die Seeleute beschlossen, ihre Kampfmaßnahmen zunächst bis zum Donnerstag fortzuführen, um so Lohnerhöhungen von zwei Prozent sowie die Sicherung der Arbeitsplätze durchzusetze...

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