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26.11.2010 / Feminismus / Seite 15

Profitables Geschäft

Kaum Rechte für Opfer von Menschenhandel in Deutschland. Linksfraktion im Bundestag fordert Gesetzesänderung. Kriminalstatistik nur Spitze des Eisbergs

Annette Groth
Anläßlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen machten am Donnerstag mehrere Organisationen auf den sich ausbreitenden Menschenhandel in Westeuropa aufmerksam. Betroffen sind insbesondere Frauen und Mädchen aus Osteuropa. 710 Opfer von Menschenhandel verzeichnete die deutsche Kriminalstatistik für das Jahr 2009. Dies sei jedoch nur die »Spitze des Eisberges«, meinen Kriminalbeamte und Vertreter von Hilfsorganisationen wie CARE. Daß in der Bundesrepublik so wenige Betroffene Hilfe bei Behörden suchen, liegt auch daran, daß sie immer noch mit Abschiebung in ihre Heimatländer rechnen müssen.

Um die Rechte der Opfer zu stärken, hat die Linksfraktion Mitte November einen Antrag in den Bundestag eingebracht. Darin fordert sie einen sicheren Aufenthaltstitel für die Betroffenen, und zwar unabhängig davon, ob sie mit den Behörden kooperieren. Die Bundesregierung hat jedoch bereits angedeutet, daß das deutsche Aufenthaltsrecht auch nach der Ratifizier...

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