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10.11.2010 / Ausland / Seite 2

»Extremisten bringen keine Stabilität«

Der Iran hält es für abwegig, daß der Westen in Afghanistan mit den Taliban verhandeln könnte. Ein Gespräch mit Ali Ahani

Marina Forti
Ali Ahani ist stellvertretender Außenminister der Islamischen Republik Iran

Ihr östliches Nachbarland Afghanistan ist zur Zeit vielleicht der wichtigste Brennpunkt der Weltpolitik. Wie beurteilen Sie die jüngsten Entwicklungen dort?

Der Vorschlag, die militärische Präsenz der USA und ihrer Verbündeten dort zu erhöhen, wird die Probleme nicht lösen, sondern komplizieren. In Afghanistan fehlt es an einem realistischen Herangehen – wieso sollte das Beharren auf ein und derselben Strategie nach neun Jahren voller Mißerfolge jetzt plötzlich zu einer Lösung führen?

Es ist allerdings viel von einem Abzug die Rede …

Der Zeitplan zum Rückzug der ausländischen Truppen und die Bildung von Arbeitsgruppen mit den Nachbarstaaten könnte ein wichtiger Schritt nach vorn sein. Wichtig sind darüber hinaus die Stärkung der Institutionen sowie Investitionen in Wiederaufbau und wirtschaftliche Entwicklung. Kurz gesagt: die »Afghanisierung«.

Wie stehen Sie zu den V...


Artikel-Länge: 4558 Zeichen

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