02.11.2010 / Ausland / Seite 7

Linke Kontinuität

Präsidentschaftswahlen in Brasilien: Dilma Rousseff gewinnt klar gegen Oppositionskandidaten

Johannes Schulten
Gewohnt nüchtern gab sich Dilma Rousseff, als sie kurz nach Bekanntwerden ihres Sieges bei den brasilianischen Präsidentschaftswahlen an die Öffentlichkeit trat. Sie werde die »Armut ausradieren und Arbeitsplätze für alle Brasilianerinnen und Brasilianer schaffen«, verkündete sie in der Nacht zum Montag in einem Hotel in der Hauptstadt Brasilia. Die Schlammschlacht, die Opposition, Presse und Kirche in den vergangenen Wochen gegen sie entfacht hatten, blieb unerwähnt. Statt dessen appellierte sie an die Einheit und forderte die gesamte Gesellschaft auf, an der Überwindung der Kluft mitzuarbeiten, »die uns davon trennt, ein entwickeltes Land zu sein«.

Einen Monat nach der ersten Wahlrunde hat die 62jährige Rousseff die Stichwahlen um das Amt des brasilianischen Staatspräsidenten klar gewonnen. Die Wunschkandidatin des scheidenden Präsidenten Luis Inácio »Lula« da Silva kam nach Auszählung fast aller Stimmen auf 56,05 Prozent. Ihr Herausforderer, José Serr...

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