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02.11.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Angst vor Ausschreibung

Berlin: S-Bahn-Betriebsrat befürchtet Zerschlagung des Unternehmens. Demonstration bei SPD-Landesparteitag angekündigt

Rainer Balcerowiak
Mit Ach und Krach hält die Berliner S-Bahn derzeit ihren Notfahrplan aufrecht. Noch immer laboriert das Unternehmen an den Folgen des »Sparkurses«, der dem Mutterkonzern Deutsche Bahn dreistellige Millionenbeträge für den Börsengang in die Bilanz spülen sollte. Neben konstruktiven Mängeln bei Achsen, Rädern und Bremsen führte vor allem jahrelang vernachlässigte Wartung und Instandhaltung dazu, daß das rollende Material nicht mehr uneingeschränkt betriebssicher ist. Noch immer reichen die Werkstattkapazitäten nicht aus, um eine ausreichende Fahrzeugverfügbarkeit zu gewährleisten. Im kommenden Winter ist erneut mit weiteren Ausfällen zu rechnen. Bis heute ist nicht sicher, ob das Unternehmen für das kommende Jahr überhaupt noch eine Betriebsgenehmigung erhält.

Vor diesem Hintergrund diskutieren zur Zeit alle Parteien, wie es mit der S-Bahn als zentralem Verkehrsmittel der Hauptstadt und des Umlandes weitergehen soll. Am 13. November will die SPD ihre Posit...

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