25.10.2010 / Inland / Seite 8

»Kapitalistische Herrschaft gilt als unverrückbar«

Spielen mit der Bundeswehr: Friedensbewegte simulierten Krieg und Frieden. Ein Gespräch mit Markus Pflüger

Frank Brendle
Markus Pflüger ist Referent für Friedensarbeit der AG Frieden in Trier

Sie haben kürzlich die Teilnahme einiger Dutzend Friedensbewegter an einem POL&IS-Seminar der Bundeswehr organisiert. Die Simula­tion »Politik und Internationale Sicherheit« gilt als zugkräftiges Propagandainstrument der Jugendoffiziere. Was haben Sie sich davon versprochen?

Das Spiel aus erster Hand kennenzulernen, damit unsere Kritik fundierter und differenzierter wird. Wir hofften auf neue Sichtweisen und Erkenntnisse. Das Spiel ist ja nur ein Element in einem umfassenden Werbefeldzug der Bundeswehr.

Die Seminare sind eigentlich für Schüler bestimmt, nicht für erwachsene Antimilitaristen. Wie haben Sie überhaupt einen Termin bekommen?

Stimmt, hauptsächlich Schüler von der 10. bis 13. Klasse, aber auch Lehrer und Studierende sind die Zielgruppe – und die Nachfrage ist groß. Unsere Beteiligung kam zustande, als ich nach einer Podiumsdiskussion zum Thema Afghanistan-Krieg einen J...

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