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22.10.2010 / Ausland / Seite 6

Regierungskrise in Paraguay eskaliert

Streit um Neubesetzungen im Militär: Vizepräsident stellt sich gegen Staatschef

In Paraguay eskaliert der Konflikt zwischen Staatspräsident Fernando Lugo, seinem Stellvertreter Federico Franco und der Mehrheit der Parlamentsabgeordneten. Auslöser der jüngsten Zuspitzung der bereits seit Monaten schwelenden Differenzen sind Umbesetzungen an der Spitze der Streitkräfte des südamerikanischen Landes, die der von Fernando Lugo als Oberkommandierender der Streitkräfte eingesetzte Verteidigungsminister Cecilio Pérez zwischen dem 2. und 5. Oktober vorgenommen hatte. Vizepräsident Franco sieht darin einen Verstoß gegen die geltende Verfassung, weil er zu dieser Zeit vorübergehend die Amtsgeschäfte für den erkrankten Staatschef geführt hatte.

Fernando Lugo ist seit dem 15. August 2008 Präsident von Paraguay, nachdem er an der Spitze des Bündnisses »Patriotische Allianz für den Wandel« (APC) die jahrzehntelange Herrschaft der konservativen Colorado-Partei in dem südamerikanischen Land beenden konnte. Für die von ihm angestrebte Reformpolitik v...

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