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20.10.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 2

Keine Chance für Antwerpen

Opel-Spitze stellt sich bei Verkauf des belgischen Werks quer. Kritik vom Betriebsrat

Karl Neumann
Die Suche nach Investoren für die Opel-Fabrik im belgischen Antwerpen ist offenbar endgültig beendet. Auch die vom Europäischen Arbeitnehmerforum (EEF) initiierten Gespräche mit dem chinesischen Autobauer und Volvo-Besitzer Geely sind nach belgischen Agenturberichten ohne Ergebnis geblieben. Die Beschäftigtenvertretung macht dafür die Opel-Spitze verantwortlich.

»Der Investor wollte die Belegschaft und die Fabrik Ende 2010 übernehmen und bis 2013 schrittweise bis zu 100000 Fahrzeuge in Antwerpen bauen«, berichtet der Europäische Metallarbeiterbund (EMB) in einer am Dienstag verbreiteten Mitteilung. Getriebe für die Montage des Astra sollten demnach von Opel gekauft und in Bochum hergestellt werden. Das Getriebe sollte aus dem General-Motors-Werk im österreichischen Aspern kommen. An beiden Standorten hätte dies nach Ansicht d...

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