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20.10.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Geschäfte mit der Junta

Thailand trotzt internationalen Sanktionsforderungen: Premier vereinbart in Myanmar diverse gemeinsame Infrastrukturprojekte zur Handelsförderung

Thomas Berger
Bei seinem ersten Staatsbesuch im Nachbarland Myanmar (Burma) hat Thailands Premier Abhisit Vejjajiva gleich mehrere Maßnahme zur Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit seinen Gastgebern vereinbart. Auch Projekte zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Infrastruktur standen vergangene Woche auf der Agenda, als der seit 2008 amtierende Regierungschef mit den Generälen des Nachbarstaates sprach. Die Thais wollen demnach unter anderem einen Grenzübergang ausbauen, um die neue Sonderwirtschaftszone im Süden Myanmars besser anzubinden. Außerdem soll im westlichen Teil Thailands die Provinzstadt Kanchanaburi, im Westen vor allem bekannt durch die Brücke am Kwai, mit Dawei (Tavoy) auf burmesischer Seite verbunden werden, um in diesem Abschnitt eine gut funktionierende Wegstrecke für den Austausch von Gütern zu haben. Dies ist besonders unter dem Blickwinkel einer weiteren Vereinbarung bedeutsam, denn auch der Ausbau des Tiefseehafens von Dawei als ...

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