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19.10.2010 / Ausland / Seite 7

Keine Mine mehr

In Costa Rica protestieren Umweltschützer gegen den Bau eines neuen Goldbergwerks

Laura Zierke und Laura Mc Quiddy, San José
Seit zehn Tagen verweigern fünf Männer und drei Frauen in Costa Rica die Nahrungsaufnahme, um damit gegen den Bau einer neuen Goldmine zu protestieren. Die Umweltschützer wollen mit ihrem Hungerstreik die Regierung von Präsidentin Laura Chinchilla dazu bewegen, das Dekret 34801-MINAET außer Kraft zu setzen, durch das die Goldmine Las Crucitas zu einem Projekt »von öffentlichem Interesse und nationalem Nutzen« erklärt wird, und den Minenbau zu stoppen. Unter dem Motto »Hungerstreik für das Leben: Für ein Costa Rica und ein Crucitas ohne Zyanid und Minentagebau« setzen sie ihre bislang durch Demonstrationen und andere Aktionen geprägten Proteste nun in dieser neuen Form in der Nähe des Präsidentenpalastes in San José fort.

Die Costaricaner wehren sich seit Jahren gegen das Goldminenprojekt des kanadischen Unternehmens Infinito Gold Ltd. im Norden des Landes. Chinchillas Amtsvorgänger Oscar Arias, der wie sie der Nationalliberalen Partei (PLN) angehört, hat...

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