Gegründet 1947 Dienstag, 23. Juli 2019, Nr. 168
Die junge Welt wird von 2201 GenossInnen herausgegeben
18.10.2010 / Inland / Seite 4

Verkäuferinnen wehren sich

Beschäftigte in Stuttgarter »H&M«-Filialen fordern Beteiligung am Konzerngewinn und weniger Teilzeit. Geschäftsleitung geht juristisch gegen Betriebsversammlungen vor

Herbert Wulff
Die Stuttgarter Beschäftigten der Modekette »Hennes und Mauritz« (»H&M«) wehren sich gegen ungeschützte und extrem flexibilisierte Arbeitsverhältnisse. Neue Mitarbeiter würden von dem sehr profitablen Unternehmen fast nur noch befristet eingestellt, oft bis zu 18 oder 24 Monate lang, kritisierte Stuttgarts ver.di-Geschäftsführer Bernd Riexinger gegenüber junge Welt. Diese und andere Mißstände sollen am kommenden Mittwoch bei Betriebsversammlungen der H&M-Filialen im Stuttgarter Raum Thema sein. Doch die Geschäftsleitung will einen Teil der Versammlungen per einstweiliger Verfügung untersagen lassen. Ihr Argument: Die Treffen würden zu einem »unverhältnismäßigen Vermögensschaden« führen, da bei mehreren Betriebsversammlungen an einem Tag die entstehenden Personalengpässe nicht durch Abordnungen aus anderen Filialen ausgeglichen werden könnten.

Es handele sich offenbar um eine »gemeinsame Aktion der Betriebsräte« in der Region Stuttgart, die »von der Gewer...

Artikel-Länge: 4416 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €