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06.10.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Gipfelplänkelei in Brüssel

Konkurrenz, Währungsstreit und Zwang zur Kooperation: Asien und Westeuropa suchen Dialog. EU drängt China zu Aufwertung des Renminbi

Die Europäische Union ist unzufrieden mit ihrem wichtigsten Warenlieferanten und zuverlässigen Abnehmer diverser Staatsanleihen. China möge endlich seine Währung aufwerten, lautete die dringliche Botschaft an die Vertreter der fernöstlichen Wirtschaftssupermacht im Umfeld des sogenannten EU-Asien-Gipfels in Brüssel. Der Yuan (chinesische Währungseinheit des Renminbi/ Volksgeld)) bleibe unterbewertet und trage so zu globalen Ungleichgewichten bei, sagte der Chef der Gruppe der Euro-Staaten, der luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker, am Rande des Treffens am Dienstag in der belgischen Hauptstadt. Damit schlägt die EU in die gleiche Kerbe wie die USA, deren Kongreß jüngst Strafmaßnahmen gegen die fortgesetzte »Währungsmanipulation« der Volksrepublik beschlossen hatte.

Westliche Wirtschaftsexperten sind seit langem der Ansicht, daß sich Chinas »Volksgeld« im Verhältnis zu US-Dollar, Euro oder Yen nicht in adäquater Weise verhält. Doch diese Di...

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