28.09.2010 / Ausland / Seite 6

Mögliche Entscheidung im Irak

Sieben Monate nach den Parlamentswahlen bildetet sich eine Mehrheit für Amtsinhaber Al-Maliki heraus

Karin Leukefeld
Sieben Monate nach der Parlamentswahl steht der Irak offenbar kurz vor einer neuen Regierungsbildung. Jedenfalls meint das der amtierende Staatspräsident und Chef der Patriotischen Union Kurdistans (PUK), Dschalal Talabani. In einem Interview mit der Tageszeitung Al Hayat bestätigte er, aus kurdischer Sicht nichts gegen eine erneute Amtsperiode des bisherigen Ministerpräsidenten Nuri Al-Maliki einzuwenden zu haben. Dessen Haltung zu den kurdischen Forderungen, wie etwa ein Referendum über den Status der Provinz Kirkuk, sei »akzeptabel«.

Mit einer US-iranischen Einigung habe diese Position nichts zu tun, wies Talabani die Frage nach ausländischer Einmischung in die Regierungsbildung zurück. Gleichwohl hätten sowohl Washington als auch Teheran nichts gegen Nuri Al-Maliki einzuwenden, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Zuvor hatte bereits die schiittische Irakische Nationale Allianz (INA) eine baldige Einigung über die Regierungsbildung signalisiert.

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